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Amazon S3 & Jungle Disk: Die beste Kombination für Online-Backups?

Im Agenturblog bin ich neulich über einen interessanten Beitrag zum Thema Online-Backups gestossen. Es geht dabei darum, ein Backup auf einen (einige) dafür eigens bereitgestellte(n) Server zu machen. Das sollte natürlich nur zusätzlich zum Backup auf CD/DVD oder externe Festplatte geschehen. Das Online-Backup bietet den Vorteil, dass, sollte die eigene Wohnung abbrennen (oder die ganze Stadt von einem Wirbelsturm vernichtet werden … ;-) ) die Daten dennoch nicht verloren gehen.

Es gibt bereits eine ganze Anzahl solcher Services (eine, wenn auch schon etwas ältere, detailliertere Auflistung gibts z.B. bei Techcrunch). Amazons S3 scheint sich jedoch in einigen Aspekten von der Masse abzuheben. So zahlt ist der Service von Amazon zwar nicht gratis (wie viele der Mitbewerber), allerdings zahlt man bei Amazon auch nur den tatsächlichen Verbrauch: Für ein Gigabyte am Server zahlt man pro Monat 0,15$, für einen Gigabyte Transfer 0,20$. Ziemlich günstig, auch wenn man größere Datenmengen uploaden will.

Amazons S3 ist als Webdav-Lösung ausgelegt: Über ein kleines, frei erhältliches Zusatzprogramm (Jungledisk) wird eine Art Online-Festplatte ins Betriebssystem miteingebunden. Alles was auf diese Platte kopiert wird landet bei Amazon, und zwar verschlüsselt, damit es auch möglichst sicher ist.

Ein paar Kleinigkeiten fehlen mir allerdings noch bei Jungledisk:

  • Das Service sollte sich automatisieren lassen. Backups funktionieren erfahrungsgemäß nur dann gut wenn sie mit möglichst wenig Aufwand verbunden sind :-)
  • Inkrementelles Backup: Auf Wunsch sollten nur die Daten hochgeladen werden die seit der letzten Sicherung verändert oder neu hinzugefügt wurden. Jedesmal alles hochzuladen wäre Zeit- und Geldverschwendung.
  • Eine Versionierung wie sie mittels rsync realisiert werden kann wäre ebenfalls ein wichtiges Feature.


Im Forum von Jungledisk wurde bereits verlautbart dass diese Features möglicherweise in zukünftige Versionen der Software integriert werden.

Für User mit kleineren Datenmengen bis zu 2 Gigabyte empfiehlt sich übrigens Mozy, welches ich persönlich auch schon seit längerer Zeit verwende. Bis auf die Versionierung besitzt dieses Gratistool jedes Feature welches auch von Amazons S3 angeboten wird, nur eben begrenzt auf 2 Gigabyte.

Ähnliche Beiträge:
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2 Responses to “Amazon S3 & Jungle Disk: Die beste Kombination für Online-Backups?”

  1. Japhy.at - Usability, Web 2.0 und das Leben in Wien » Archiv » S3Drive: Günstiges Online-Backup bei Amazon S3 Says:

    [...] Amazon hat ja schon seit längerer Zeit ein sehr günstiges Angebot für Online Backups im Sortiment (siehe auch mein Posting hier). [...]

  2. online backup Says:

    Interesting. We have launched a service based on the software by Remote Backup Systems, Inc. http://remote-backup.com

    We will offer a much more comprehensive service than what these ‘cheapos’ are offering, and will exclusively target the business sector. Our online backup software natively supports open and in-use Exchange and SQL databases, among other advanced functionality that is best suited to SMB/SMEs.

    Looks like online backup is going the ‘lowest common denominator’ route, somewhat like hosting did a few years back. Best of luck to those who put price before service with their critical business data. Give me chills just thinking about it!

    fw

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